| Mathematik | Dieser Text beschreibt Mathematik. Der untere Text beinhaltet die Mathematik Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Mathematik Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Mathematik fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Mathematik möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Mathematik Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Mathematik beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Mathematik. Fragen zu dem Thema Mathematik können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Mathematik ArtikelSiehe das Portal Mathematik als Wegweiser zu den mathematischen Beschreibungen in der Knowledge Library.
Siehe Mathematik für die Schule als Wegweiser zu mathematischen Beschreibungen auf Schulniveau.
Die Mathematik (altgr.: μαθηματικη von mathema: Wissenschaft, Lernen) ist aus der Behandlung von Figuren und dem Rechnen mit Zahlen entstanden. Heute versteht man Mathematik ganz allgemein als eine Wissenschaft, die selbstgeschaffene abstrakte Strukturen behandelt.
Buch-Tipp: Das Geheimnis der Hebamme. Spannend und fesselnd ! . . . als Fan historischer Romane muss ich sagen " spitze " ! Das Buch ist spannend von Anfang bis zu dem Ende . Man mag das Buch kaum aus der Hand legen. | |
Womit beschäftigt sich Mathematik? Die folgende Aufzählung gibt einen ersten Überblick über die Breite mathematischer Themen; sie bezeichnet wichtige Teilgebiete der Mathematik in der ungefähren Reihenfolge ihrer geschichtlichen Entwicklung:
- die Behandlung von Figuren (Geometrie - vorklassische Hochkulturen, Euklid),
- das Rechnen mit Zahlen (Arithmetik),
- das Auflösen von Gleichungen (Algebra - Mittelalter und Rennaissance),
- Behandlungen zur Teilbarkeit (Zahlentheorie - Euklid, Diophant, Fermat, Leonhard Euler, Riemann, ...),
- das rechnerische Erfassen räumlicher Beziehungen (Analytische Geometrie - Descartes, 1637),
- das Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten (Stochastik - u.a. Pascal, Jakob Bernoulli, Laplace, 17.-19. Jh.).
- das Rechnen mit dem unendlich Kleinen (Analysis - Newton und Leibniz, Ende 17. Jh.),
- die Beschreibung physikalischer Felder (Differentialgleichungen, partielle Differentialgleichungen, Vektoranalysis - Leonhard Euler, die Bernoullis, Laplace, Gauß, Poisson, Fourier, Green, Stokes, Hilbert, 18.-19. Jh.),
- die Perfektionierung der Analysis durch die Einbeziehung komplexer Zahlen (Funktionentheorie - Gauß, Cauchy, Weierstraß, 19. Jh.)
- die Vermessung gekrümmter Flächen und Räume (Differentialgeometrie - Gauß, Riemann, Levi-Civita, 19. Jh.)
- das systematische Studium von Symmetrien (Gruppentheorie - u.a. Galois, Abel, Klein, Lie, 19. Jh.),
- die Aufklärung von Paradoxien des Unendlichen (Mengenlehre, Topologie - Cantor, Frege, Russell, Zermelo, Fraenkel , Anfang 20. Jh.)
Siehe auch die Linkliste in dem Portal Mathematik sowie die Artikel Teilgebiete der Mathematik und Geschichte der Mathematik.
Buch-Tipp: Der weiße Reiter. gelungene Fortsetzung! Ich war überrascht, dass Cornwell es geschafft hat an den genialen Vorgänger anzuknüpfen. Während des Lesens merkt man wie einem der Hauptcharakter Uthred stets mehr duch seine unglaubliche Authentizität ans Herz wächst. "Der weiße Reiter" zählt ebenso wie sein Vorgänger "Das letzte Königreich" zu den besten historischen... |
Geisteswissenschaft mit Anwendungsbezug | |
Zu den wichtigsten Kennzeichen der Mathematik gehört, dass mathematische Aussagen durch reine Gedankenoperationen auseinander hervorgebracht oder aufeinander zurückgeführt werden können. Darum ist Mathematik keine Naturwissenschaft, sondern eine Geisteswissenschaft (allerdings gehört der Begriff "Geisteswissenschaft" einer spezifisch deutschen akademischen Tradition an; in dem englischen und französischen Sprachraum wird Mathematik als "science" eingestuft).
Ebenso kennzeichnend für die Mathematik ist jedoch ihr enges Wechselspiel mit ihren Anwendungen in empirischen Wissenschaften. Über viele Jahrhunderte hinweg hat die Mathematik Anregungen aus der Astronomie, der Geodäsie, der Physik und der Ökonomie aufgenommen und umgekehrt die Grundlagen für den Fortschritt dieser Fächer bereitgestellt. Beispielsweise hat Newton die Infinitesimalrechnung entwickelt, um das physikalische Konzept "Kraft gleich Impulsänderung" mathematisch zu fassen; Fourier hat beim Studium der Wellengleichung die Grundlage für den modernen Funktionsbegriff gelegt; Gauß hat in dem Rahmen der Hannöverschen Landesvermessung die Methode der kleinsten Fehlerquadrate entwickelt und das Lösen von linearen Gleichungen systematisiert.
Umgekehrt haben Mathematiker zuweilen Theorien entwickelt, die erst später überraschende praktische Anwendungen gefunden haben wie die Boolesche Algebra in der Digitaltechnik oder der Differentialformenkalkül in der Allgemeinen Relativitätstheorie. Ferner galt lange Zeit die Beschäftigung mit der Zahlentheorie als reine intellektuelle Spielerei ohne praktischen Nutzen, ohne sie wären heute allerdings die moderne Kryptographie und ihre vielfältigen Anwendungen in dem Internet nicht denkbar.
Die Mathematik wird auch als Strukturwissenschaft eingeordnet.
Siehe auch die Beschreibung Angewandte Mathematik.
Buch-Tipp: Die Herren des Nordens Heil den tapferen Toten in Odins Reich. . . Alle 3 Romane um Uthred sind sehr gut gelungen und spannend zu lesen. Alle haben eine unglaublich dichte Atmosphäre. Das einzige was mich etwas stört ist, das Uthred noch so jung ist. Ein paar Jährchen mehr würden in besser zu Gesicht stehen. Nichtsdestotrotz liebe ich diese Bücher und freue mich... |
Fortschreiten durch Problemlösen | |
Kennzeichnend für die Mathematik ist zusätzlich die Weise, wie sie durch das Bearbeiten von "eigentlich zu schweren" Problemen voranschreitet.
Sobald ein Grundschüler das Addieren natürlicher Zahlen gelernt hat, ist er in der Lage, folgende Frage zu verstehen und durch Probieren zu beantworten: "Welche Zahl muss man zu 3 addieren, um 5 zu erhalten?". Die systematische Lösung solcher Aufgaben aber erfordert die Einführung eines neuen Konzepts: der Subtraktion. Sobald aber die Subtraktion definiert ist, kann man die Frage stellen "was ist 3 minus 5", die auf eine negative Zahl und damit bereits über die Grundschulmathematik hinausführt.
Ebenso wie in diesem elementaren Beispiel beim individuellen Erlernen ist die Mathematik auch in ihrer Geschichte fortgeschritten: auf jedem erreichten Stand ist es möglich, wohldefinierte Aufgaben zu stellen, zu deren Lösung weitaus anspruchsvollere Mittel nötig sind. Häufig sind zwischen der Formulierung eines Problems und seiner Lösung viele Jahrhunderte vergangen und ist mit der Problemlösung schließlich ein völlig neues Teilgebiet begründet worden: so konnten mit der Infinitesimalrechnung in dem 17. Jahrhundert Probleme gelöst werden, die seit der Antike offen waren.
Auch eine negative Antwort, der Beweis der Unlösbarkeit eines Problems, kann die Mathematik voranbringen: so ist aus gescheiterten Versuchen zur Auflösung algebraischer Gleichungen die Gruppentheorie entstanden.
Buch-Tipp: Die Kathedrale des Meeres Eine Beschreibung zum Buch " Die Kathedrale des Meeres" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
Axiomatische Formulierung | |
Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, vereinzelt schon seit der Antike, wird die Mathematik in Form von Theorien präsentiert, die mit Aussagen beginnen, welche als wahr angesehen werden; daraus werden dann weitere wahre Aussagen hergeleitet. Diese Herleitung geschieht dabei nach exakt festgelegten Schlussregeln. Die Aussagen, mit denen die Theorie anfängt, bezeichnet man Axiome, die daraus hergeleiteten bezeichnet man Sätze. Die Herleitung selbst ist ein Beweis des Satzes. In der Praxis spielen noch Definitionen eine Rolle, sie gehören aber zu dem Handwerkszeug der Logik, das vorausgesetzt wird.
Aufgrund dieses Aufbaus der mathematischen Theorien bezeichnet man sie als axiomatische Theorien.
Die von diesen Theorien behandelten Gegenstände sind abstrakte mathematische Strukturen, die ebenfalls durch Axiome definiert werden. Da also Gegenstand und Methode bei der Mathematik in dieser Weise in eins fallen, nimmt und nahm die Mathematik stets eine Sonderstellung unter den Wissenschaften ein.
Die Weiterentwicklung der Mathematik geschah und geschieht dagegen häufig durch Sammlungen von Sätzen, Beweisen und Definitionen, die nicht axiomatisch strukturiert sind, sondern vor allem durch die Intuition und Erfahrung der beteiligten Mathematiker geprägt sind. Die Umwandlung in eine axiomatische Theorie erfolgt erst später, wenn weitere Mathematiker sich mit den dann nicht mehr ganz so neuen Ideen beschäftigen.
Buch-Tipp: Die Spur der Hebamme. Langes Lesen ist Pflicht Hat mir einfach ca. gut gefallen. Sehr schön am Ende komprimierte Hintergrundinformationen über Zeit und Personen. In dem Vergleich zu dem ersten Teil hat Frau Ebert hier nicht nachgelassen. In der letzten Hälfte habe ich sogar bis 2 Uhr Nachts das Buch nicht aus der Hand legen können. Die Brutalität war mir zu dem Teil etwas... |
Mathematik als menschliche Tätigkeit | |
Auch nichtmenschliche Lebewesen, speziell Tiere sind in begrenztem Umfang fähig, mathematische Leistungen zu erbringen, siehe dazu die Beschreibung Phylogenese mathematischer Fähigkeiten.
Buch-Tipp: Die Säulen der Erde. Das Buch " Die Säulen der Erde. " ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. |
Mathematik als Studienfach und Beruf | |
Menschen, die sich beruflich mit der Entwicklung und der Anwendung der Mathematik beschäftigen, bezeichnet man Mathematiker.
Buch-Tipp: Kind 44 Erschreckend Einige meiner Vor Rezensenten gingen mit Tom Rob Smith arg zu Gericht.
Wer einen Historienroman schreiben will, muss nicht in dem Mittelalter gelebt haben.
Im anhang hat Smith einige seiner weiterführenden Lektüren aufgelistet.
Ich kann nicht beurteilen, ob historisch alles richtig war, was man und ich über die Stalinistischen Zeit... |
| |
Die Mathematik ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt. Eine erste Blüte erlebte sie in der Antike, in Griechenland und in dem Hellenismus, von dort datiert die Orientierung an der Aufgabenstellung des »rein logischen Beweisens« und die erste Axiomatisierung, nämlich die euklidische Geometrie.
Im Mittelalter überlebte sie unabhängig voneinander in dem frühen Humanismus der Universitäten und in der arabischen Welt.
Die Entwicklung in der Neuzeit ist erst durch die Naturwissenschaften (ab 1600), dann sehr stark durch den innermathematischen Prozess der Axiomatisierung (ab etwa 1850) und schließlich die Entwicklung der Computertechnik (ab 1930) bestimmt worden.
Für ausführlichere Informationen siehe die Beschreibung Geschichte der Mathematik.
|
Weiteres zu dem Artikel Mathematik | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Addieren, Antike, Begriff, Beweis, Deutsche, Frage, Geometrie, Gruppentheorie, Infinitesimalrechnung, Kolumne, Landesvermessung, Mittelalter, Physik, Portal, Rahmen, Regal, Schulfach, Sprachraum, Stand, Wikibooks | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Mathematik' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Mathematik Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Mathematik' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Mathematik' und 'Mathematik' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Mathematik' Beschreibung entsprechen. |
|
|
· Diese Seite wurde bisher 28.350 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 09.05.2008 um 14:21:35 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 15:46, 17. Dez 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|